Die Prozessarbeit sucht nach dem „geheimen Leben“ hinter unserer gewohnten Lebensweise.
Damit sind z.B. gemeint: Gefühle, Impulse, unwillkürliche Bewegungen unseres Körpers, vermeintliche „Fehler“, die uns unterlaufen, Doppelsignale und vieles mehr.
Dieses verborgene Leben im Hintergrund ignorieren wir normalerweise oder unterdrücken es sogar aktiv.
Hier finden sich aber die Energie und die Lebendigkeit, die wir im Alltag vielleicht vermissen. Hier liegt auch die Lösung unserer Probleme, oder zumindest finden sich hier die nächsten Schritte.
Arnold Mindell spricht vom „traumartigen Hintergrund“ hinter unserem Alltagsleben. Er sagt dazu: „Menschen leiden überall an einer chronischen Form von leichter Depression, da sie gelehrt wurden, ihren Fokus auf die Alltagsrealität zu lenken und den träumenden Hintergrund zu vergessen."
Somatic Experiencing reguliert Zustände von traumatischer Erstarrung oder permanenter Übererregung, die nach traumatischen Erfahrungen zurückbleiben können.
Es unterstützt den Menschen, sich nach traumatischen Erfahrungen wieder neu in seinem Selbst zu zentrieren und in die Selbstermächtigung zu kommen.
Somatic Experiencing arbeitet mit den Ressourcen und den kraftvollen Anteilen der Persönlichkeit und stärkt sie.
Die
traumatischen
Ereignisse werden in achtsamer Dosierung bearbeitet, so dass eine
Retraumatisierung in den Sitzungen nach Möglichkeit
vermieden wird. So kann man Somatic Experiencing als
eine Art Neu-Erziehung des
Nervensystems nach traumatischen Erfahrungen verstehen.
Mein Angebot ersetzt keine ärztliche oder
psychotherapeutische Behandlung.