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Somatic
Experiencing ®
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Somatic Experiencing (SE) nach Dr. Peter Levine ist ein Basiskonzept zum
Verständnis und zur Bewältigung von Trauma. Die Methode ist aber gleichzeitig auch gut geeignet zur
Bearbeitung unserer alltäglichen Herausforderungen und Belastungen.
SE arbeitet im Wesentlichen in Form von achtsamen und
respektvollen Gesprächen. SE benutzt zur Arbeit das körperlichen Spüren, genauso aber auch
Körperbewegungen, Gefühle, Bilder,
Überzeugungen. Besonderes
Augenmerk liegt stets auf der Arbeit mit den biologischen Verteidigungsreflexen von Kampf, Flucht
und Erstarrung, wann immer sie im Verlauf der Arbeit im Nervensystem auftauchen.
SE sieht unser menschliches Nervensystem in einer permanenten
Balance und Pendeln zwischen Erregung und Beruhigung. Das gesunde Nervensystem kann die
Erregungszustände innerhalb einer gewissen Bandbreite (Resilienzbereich) selbständig
regulieren. Traumatisierung bedeutet, dass die
Selbstregulierung des Nervensystems nicht mehr gut funktioniert. Der Resilienzbereich ist schmaler
geworden. Das Nervensystem gerät schnell in Übererregung (oder in einen Kollaps) und steckt dort
für längere Zeit fest.
Das Ziel der Arbeit ist, die Selbstregulierung wieder
herzustellen. SE arbeitet mit den Ressourcen und den kraftvollen Anteilen der Persönlichkeit bzw.
stärkt sie. Die traumatischen Ereignisse werden in achtsamer Dosierung bearbeitet, so dass eine
Retraumatisierung in den Sitzungen nach Möglichkeit vermieden wird. So kann man SE als eine Art
Neu-Erziehung des Nervensystems verstehen.
Ich nehme seit September 2009 an einer 3-jährigen Fortbildung
"Somatic Experiencing" teil. Elemente dieser Methode können in meine Arbeit mit der
Alexandertechnik und der Lichtenberger Stimmarbeit mit eingebracht werden.
Somatic Experiencing (SE)®
Deutschland e.V.
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